Exerzitien mit P. Joseph Vadakkel in Johannisthal vom 20. – 22.5.2005

„Heilung durch Eucharistie“ – Kurzzusammenfassung mit Bibelstellen

 Unsere Lebensreise ist eine Reise zum lebendigen Gott.

Druckversion

Was will Gott von uns?

Joh 15,14

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe.

Wir sollen tun, was Gott uns aufgetragen hat.

1 Thes 5,16-18

Seid zu jeder Zeit fröhlich! Hört niemals auf zu beten. Vergesst auch nicht, Gott für alles zu danken. Denn das erwartet Gott von seinen Kindern.

Gott verlangt von uns 3 Dinge: Freude, Beten, Danken. 

Wir müssen unseren Raum und unser Herz Jesus geben. Jesus ist mein Freund. Ich muss mich ihm echt öffnen und ihm sagen: Da bin ich, da ist meine Schwachheit. Ich will wissen, was ich denken soll. Enthülle die himmlische Botschaft für mein Leben.

Fragen und Probleme bilden ein Stein im Herzen.
Wenn ein Stein im Herz ist, kann der Hl. Geist nicht kommen (landen). Wie kann ich den Stein beseitigen?

Ez 2,8 – 3,3

Du aber, sterblicher Mensch, hör mir zu! Lehn dich nicht auf wie dieses widerspenstige Volk! Öffne deinen Mund und iss, was ich dir gebe!"
Dann sah ich eine Hand, die sich mir entgegenstreckte und eine Buchrolle hielt.
Die Hand breitete die Buchrolle aus; sie war auf beiden Seiten beschrieben mit Klagen, Seufzern und Trauerrufen.
Gott sprach zu mir: "Du sterblicher Mensch, iss, was du vor dir siehst, ja, iss diese Buchrolle! Dann geh zum Volk Israel und rede zu ihnen!"
Er gab mir die Rolle, und ich öffnete den Mund, um sie zu essen.
Dabei sagte er: "Iß dieses Buch, und füll deinen Bauch damit!" Ich aß es, und es schmeckte süß wie Honig.

Ezechiel hat die Schriftrolle  aufgegessen. Durch Bibellesen kommen wir Gott näher, die inneren Augen öffnen sich (Emmaus-Jünger) und wir lernen alles mit den Augen Jesu zu sehen.

Ez 37,3-8

Der Herr fragte mich: "Sterblicher Mensch, können diese Gebeine je wieder lebendig werden?" Ich antwortete: "Herr, mein Gott, das weißt du allein!"
Da sagte er zu mir: "Sprich zu diesen dürren Knochen, und fordere sie auf: Hört, was der Herr euch sagt:
Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache euch wieder lebendig!
Ich lasse Sehnen und Fleisch um euch wachsen und überziehe euch mit Haut. Meinen Atem hauche ich euch ein, damit ihr wieder lebendig werdet. Dann erkennt ihr, dass ich der Herr bin."
Ich tat, was der Herr mir befohlen hatte. Noch während ich redete, hörte ich ein lautes Geräusch und sah, wie die Knochen zusammenrückten, jeder an seine Stelle.
Sehnen und Fleisch wuchsen um sie herum, und darüber bildete sich Haut. Aber noch war kein Leben in den Körpern.

Ezechiel sollte das Wort Gottes den Gebeinen bringen. Er war gehorsam: Trockene Gebeine wurden lebendig. Aus der großen Freundschaft mit Gott entstehen Wunder.

 

Der Vater arbeitet immer noch und der Hl. Geist wird kommen und die Kraft Gottes wird über uns sein.

Lk 1, 28-35

Der Engel kam zu ihr und sagte: "Sei gegrüßt, Maria! Gott will dich beschenken. Er hat dich unter allen Frauen auserwählt."
Maria fragte sich erschrocken, was diese seltsamen Worte bedeuten könnten.
"Hab keine Angst, Maria", redete der Engel weiter. "Gott liebt dich und hat etwas Besonderes mit dir vor.
Du wirst ein Kind erwarten und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen.
Er wird mächtig sein, und man wird ihn Gottes Sohn nennen. Die Königsherrschaft Davids wird er weiterführen und die Nachkommen Jakobs für immer regieren. Seine Herrschaft wird kein Ende haben."
"Wie kann das geschehen?" fragte Maria den Engel. "Ich bin doch gar nicht verheiratet."
Der Engel antwortete ihr: "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft Gottes wird sich an dir zeigen. Darum wird dieses Kind auch heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.

Maria hat etwas gefunden. Der Hl. Geist wird über euch kommen und Gottes Kraft wird auf euch ruhen.

Joh 5,17

Jesus antwortete: Mein Vater ist immer noch am Werk und auch ich bin immer noch am Werk:

Gott will, dass niemand versagt.

 

Das Reich Gottes gibt uns (geistige) Nahrung

Beispiel: Ein Stück Apfelkuchen schmeckt mir sehr gut. Dann will ich den ganzen Kuchen haben. Wenn ich das Reich Gottes geschmeckt habe, dann will ich das ganze Reich Gottes (S. auch Mt, 13, 44-46: Gleichnisse vom Schatz und der Perle).

Joh 6,48

Ich selbst bin das Brot, das euch dieses Leben gibt!

Jesus ist das Brot des Lebens. Wir brauchen geistige Nahrung.

Joh 6,35

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Wenn Hunger z.B. nach Liebe, Angenommen Sein: Dann Jesus nahe kommen und die Bedürfnisse werden gesättigt.
„Immanuel“ = Gott ist bei mir. Wir müssen tief verstehen, dass Jesus auch bei mir ist, unser tägliches Kreuz auf uns nehmen und ihm nachfolgen.

 

Wie können wir diese geistige Nahrung empfangen?

Jer 33,3

03 Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt!

Gott bitten, z.B. um Erkenntnis

Jer 29,11

11 Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.

Der Plan zum Heil: Unser Plan ist zu sehr mit der Welt verbunden. Gott hat noch einen besseren Plan.

Röm. 8,28

Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil; denn dazu hat Gott selbst ihn erwählt und berufen.

Gott will, dass wir ihn lieben

Joh 15,7

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann könnt ihr Gott um alles bitten und ihr werdet es erhalten.

Die Bibel ist eine Aufladung. Wir müssen die Worte in uns arbeiten lassen und auf die feste Zusage und Erfüllung glauben und vertrauen.

Wenn wir Jesus nahe kommen, werden die Tränen zu tanzen beginnen.

Die Bibel ist der Liebesbrief Gottes. Durch die Bibel reisen, lesen, sich in diesem schönen Garten aufhalten. Jesus wird in unserem biblischen Garten springen. Wir werden mehr glauben und das Reich Gottes im Herzen wahrnehmen. Alle Wünsche Jesus bringen, wie ein Kind.

2 Kön 4, 1-7

Eines Tages klagte die Witwe eines Prophetenjüngers Elisa ihre Not: "Herr, du hast doch meinen verstorbenen Mann gekannt. Du weißt, dass er dem Herrn in allem gehorcht hat. Aber nun ist einer gekommen, dem wir noch Geld schulden, und hat gedroht, meine beiden Söhne als Sklaven zu nehmen, wenn ich nicht sofort bezahle."
"Wie kann ich dir nur helfen?" überlegte Elisa. "Hast du noch irgendwelche Vorräte im Haus?" Sie antwortete: "Mein Herr, außer einem kleinen Krug mit Öl habe ich gar nichts mehr."
"Gut", sagte er, "geh und leih dir von deinen Nachbarinnen leere Krüge aus, aber nicht zu wenige!
Dann geh mit deinen Söhnen ins Haus, und verriegle die Tür! Als nächstes gießt du dein Öl in die Gefäße. Sobald eins voll ist, stell es zur Seite!"
Die Witwe tat, was Elisa ihr aufgetragen hatte. Sie verriegelte die Haustür hinter sich und ihren Söhnen. Die beiden Jungen reichten ihr die Krüge, und sie goss das Öl hinein.
Bald waren alle Gefäße voll, und als die Mutter rief: "Gebt mir noch einen Krug!", antwortete einer ihrer Söhne: "Wir haben keine leeren mehr!" Von da an vermehrte sich das Öl nicht mehr.
Die Frau eilte zu Elisa, dem Boten Gottes, und erzählte ihm, was geschehen war. Da forderte er sie auf: "Geh nun, und verkauf das Öl! Von dem Erlös kannst du deine Schulden bezahlen, und es wird noch genug übrig bleiben, damit du und deine Söhne davon leben können."

Ein kleiner Glaube kann viel helfen. Nur ein Liter Öl ist noch da. Leere Gefäße holen und alle mit etwas Öl füllen. Alles vor Jesus tragen, einen kleinen Glauben über jedes Problem gießen, Gott preisen, dann wird seine Kraft in jedem Problem arbeiten.

 

Mutter Gottes und die Eucharistie sind die Pfeiler, die unser Leben stützen

Mt. 26,26-30

Während der Mahlzeit nahm Jesus ein Stück Brot, sprach das Dankgebet, teilte das Brot und gab es den Jüngern mit den Worten: "Nehmt und esst, das ist mein Leib!"
Anschließend nahm er einen Becher mit Wein, dankte dafür und reichte ihn seinen Jüngern: "Trinkt alle daraus!
Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung eurer Sünden vergossen.
Ich sage euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis ich ihn wieder im Reich meines Vaters mit euch trinken werde."
Nachdem sie das Danklied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Eucharistie hilft, sie gibt Heilung und Kraft, je mehr wir an Jesus glauben

Die Eucharistie verehren und anbeten. Auf tiefe Inspiration hören. Wenn wir uns sehr allein fühlen, müssen wir umso mehr Jesus lieben und an ihn glauben.

Die Eucharistie hilft, sie ist eine Kraftquelle des Lebens. Wir müssen eine Zeit davor verbringen. Wir sind nicht allein. Jesus und wir sind in die Eucharistie gestellt, sind nahe bei Jesus. Alles in die Eucharistie hinein geben, auch die Probleme. Alle Gebete müssen helfen, dass Jesus in meinem Herzen wächst.

Beispiel: Vater hebt sein Kind mit Leukämie vor die Eucharistie und bittet um Heilung. Das Kind wird geheilt.

 

Daniel in der Löwengrube

Je größer die Gefahr (bei uns die Probleme): wie Daniel sollen wir umso mehr auf Gott vertrauen und auf Gott schauen, dann geschehen Wunder. Wenn ich mich auf Probleme vertiefe, werde ich traurig. Wenn ich mich auf Gott konzentriere, kommt Freude.

Jos 3,5

Dann sprach Josua selbst zum Volk: "Reinigt euch, und bereitet euch darauf vor, Gott zu begegnen! Morgen wird er vor euren Augen Wunder tun."

Reinigung = Beichten

Joh 5,17

Jesus antwortete: Mein Vater ist immer noch am Werk und auch ich bin immer noch am Werk:

Gott ist immer noch am Werk (innere Heilung)

 

Mutter Maria

Mutter Maria liebt ihre Kinder sehr und bringt uns näher zu Jesus. Meine Mutter ist die Königin der Welt. Dann sind wir die Prinzen und Prinzessinnen. 

Mutter Gottes in Medjugorie: Wenn ihr wüsstet, welcher Segen auf dem Gebet liegt, dann würdet ihr nicht mehr aufhören zu beten.

 

Wie kann der Glaube wachsen und Früchte bringen?

Joh 15,5

 

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer bei mir bleibt, in dem bleibt mein Leben, und er wird viel Frucht tragen.

Wie kann ein Baum wachsen, in die Erde, aus der Erde?
Die Wurzel muss immer mehr in Jesus wachsen, dann wachse ich nach außen.
Wachstum nach innen: 3 Erkenntnisse:

  1. Der Plan des Vaters ist, dass ich da bin

  2. Mein Papa ist bei mir und in mir

  3. Mein Vater und ich sind eins

Jeden Tag diese Erkenntnisse wachsen lassen und immer mehr vertiefen.

Je mehr der Baum nach innen wächst, wird er nach außen wachsen.

Das Wachsen nach außen zeigt sich in Heiligkeit, Weisheit, Freundlichkeit gegenüber Gott und den Menschen. Der Baum wird innen sehr viele Wurzeln bekommen und nach außen hat er den Zweck, Sauerstoff zu produzieren, d.h. was Schönes und Gutes für Gott und die Menschen zu tun.

 

Pater Pio:

Das vergangene Leben der Gnade übergeben, das Gegenwärtige der Liebe Gottes und das Zukünftige seiner Vorsehung.  

Manchmal werden Äste abgeschnitten, damit wir mehr Frucht tragen im Leben. Exerzitien sind wie Dünger um dem Baum.

Das persönliche tägliche Gebet mit Gott bedeutet jeden Tag den Baum mit Wasser begießen. Gott arbeitet. Wir müssen das glauben und darauf vertrauen.

Lk 12,49

"Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer anzuzünden. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!

Jesus ist auf die Welt gekommen, um die Welt in Brand zu setzen mit dem Feuer des Hl. Geistes. Es soll jeden erfassen. Ich muss dafür mein Herz öffnen. Das Feuer wird helfen, uns selbst zu befreien und den Stein aus dem Herzen zu bringen. Wir leben oft wie mit Gummibändern um die Hände. Die Hände sind wegen Blockierungen gefesselt. Manchmal werde ich freier, z.B. bei Exerzitien. Wir müssen eine Entscheidung treffen: Ich will heute frei sein. Wenn wir Gott um dieses Feuer bitten, wird er es uns geben. Wir bitten ihn jeden Tag um dieses Feuer und mir ist klar, dass ich das Feuer aufnehmen werde.

Wir arbeiten jeden Tag an dem Wunsch, dass das Feuer sich ausbreitet – bei mir und bei anderen. Gott will uns dieses Feuer geben.

Joh 8,12

Ein andermal sagte Jesus zu den Menschen, die ihm zuhörten: "Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umherirren, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt."

Immer wenn wir um das Licht bitten und Jesus nachfolgen, werden wir nicht in Finsternis wandeln, sondern das Feuer erhalten.

Röm 8,31

Kann man wirklich noch mehr erwarten? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?

Wenn Gott mit mir ist, wer kann gegen mich sein?

Apg. 1,8

 

Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der ganzen Erde

Alle haben sich auf Pfingsten vorbereitet. Einfache Menschen konnten dann außergewöhnliche Taten vollbringen, eine kraftvolle Evangelisierung ohne Furcht. In der Apostelgeschichte sind diese wunderbare Taten der Apostel zu lesen.
Das Feuer ist in jedem von uns. Wir bitten um das Feuer und erhalten es. Das Feuer verzehrt alle Probleme.

 

Wir brauchen die Frucht des Feuers!

Gal 5, 22-26

Dagegen bringt der Heilige Geist in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung.
Ist das bei euch so? Dann braucht ihr kein Gesetz zu fürchten.
Es ist wahr: Wer zu Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden an das Kreuz geschlagen.
Durch den Heiligen Geist haben wir neues Leben, und das soll jetzt auch bei uns sichtbar werden.
Blinder Ehrgeiz, der nur unsere Eitelkeit befriedigt, gegenseitige Kränkungen und Neid dürfen bei uns keine Rolle mehr spielen.

Wenn das Feuer brennt, entstehen die Früchte des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Sanftmut, Selbstbeherrschung, Freundlichkeit, Güte, Treue. Wenn wir die starke Kraft des Hl. Geistes erfahren, dann werden unsere Bedürfnisse erfüllt und wir kümmern wir uns mehr um andere.

 

Was ist der Inhalt des täglichen Betens?

Jeden Tag um das Feuer im Herzen zu bitten und den Hl. Geist bitten, das Feuer brennen zu lassen, dann kann ich es verbreiten. Lieber Gott, gib mir dieses kraftvolle Feuer in meinem Herzen.

 

Schwester Teresa

Aus der Stille entsteht das Gebet, aus dem Gebet der Glaube, aus dem Glauben die Liebe, aus der Liebe die guten Taten, aus den guten Taten der Friede.

Mt. 14

Danach befahl Jesus seinen Jüngern, in das Boot zu steigen und an das andere Ufer des Sees vorauszufahren. Er blieb zurück, um die Leute zu verabschieden.
Dann ging er allein auf einen Berg, um zu beten. Es wurde Nacht.
Draußen auf dem See gerieten seine Jünger in Not. Ein Sturm war losgebrochen, und sie hatten große Mühe, das Boot vor dem Kentern zu bewahren.
Gegen vier Uhr morgens kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen.
Als sie ihn sahen, schrien die Jünger vor Entsetzen, weil sie dachten, es sei ein Gespenst.
Aber Jesus sprach sie sofort an: "Ich bin es doch! Habt keine Angst!"
Da rief Petrus: "Herr, wenn du es wirklich bist, lass mich auf dem Wasser zu dir kommen."
"Komm her!" antwortete Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging Jesus auf dem Wasser entgegen.
Als er aber die hohen Wellen sah, erschrak Petrus, und im selben Augenblick begann er zu sinken. "Herr, hilf mir!" schrie er.
Jesus streckte ihm die Hand entgegen, ergriff ihn und sagte: "Hast du so wenig Glauben, Petrus? Vertraue mir doch!"
Nachdem beide das Boot bestiegen hatten, legte sich der Sturm.
Da fielen die anderen vor Jesus nieder und bekannten: "Du bist wirklich der Sohn Gottes!"

Petrus auf dem Wasser: Kann ich zu dir kommen, Herr? Nicht auf die Umgebung konzentrieren, sonst fallen wir, sondern auf Jesu Gesicht und Augen.

Unser Wunsch muss sein, im Feuer zu sein und für das Reich Gottes zu arbeiten.

Positiv denken: An das Wort Gottes und seine Zusagen glauben. Das Feuer des Hl. Geistes gibt uns alles ins Herz: die Liebe Gottes, Akzeptanz, wir brauchen nicht mehr nach der Liebe suchen, denn die Liebe ist dann in uns. Es ist deshalb so wichtig, darum zu bitten, diese starke Kraft im Herzen empfangen zu dürfen.

 

Wie können wir den Hl. Geist das Leben lang bewahren?

  1. Durch persönliches, tägliches Gebet: die Batterie jeden Tag neu aufladen

  2. Bibel lesen

  3. Hl. Messe

  4. Gebetskreis

Mt. 18,20

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte."

Wer sich in meinem Namen versammelt, bei dem bin ich. Die Gebetskreise sollen eine Gebetskette über die ganze Welt bilden.

Mt. 10,32

Wer sich öffentlich zu mir bekennt, für den werde ich auch vor meinem Vater im Himmel eintreten.

Von Jesus und Gott Vater sprechen bei den Menschen bringt Segen, schon für unser jetziges Leben.